Die im wiener Kaffeehaus-Stil gehaltene Konditorei-Kette imaginiert sich durch die Eröffnung ihrer Filiale auf der Mariahilferstraße neu. Somit sind nunmehr nicht nur die Torten allein bis ins Detail in Szene gesetzt. Wir haben uns ein erstes Bild für euch gemacht.

In 1974 gegründet, also eine der jüngsten Kaffeehaus-Ketten Wiens, gehört die Konditorei Oberlaa heute quasi zum Standardrepertoire der Stadt. Ausgefallene oder bereits zum traditionellen Sortiment gehörende Mehlspeisen sind ebenso Teil des Angebots, wie auch diverse Tee- und Kaffeevariationen. Man kann sich also mehrmals in die Filialen wagen, bevor eine leichte Monotonie im Besuchererlebnis einsetzen kann.

Modern trifft auf alt

Meine persönliche Vorliebe gilt der Zitronen-Sahne Torte, dessen Sahnespitze durch leichtes abflammen karamellisiert ist. Noch bestechender ist für mich jedoch die Liebe ins Detail der Konditorei. Die Eröffnung des neuen Lokals versinnbildlicht dies verstärkt. Sowohl von außen, als auch von innen hat das Café eine individuelle Ausstrahlung, die in der ganzheitlich gedachten stilistischen Ausarbeitung der Inneneinrichtung und Präsentation des Angebots liegt. Die sog. Corporate Identity sitzt also.

Der besondere Erfolg des Gesamtkonzepts der neuen Filiale beruht auf dem Retro-Stil, welcher traditionelle Elemente aufgreift und durch moderne Akzente neu interpretiert. Ganz wesentlich hierfür ist die Verschmelzung von Holz, Marmor, Glas und vergoldeten Metallelementen der Einrichtung.

Konzeptionsgemäß hört die Corporate Identity allerdings nicht beim Interieur auf. Selbst die Verpackungen von Macarons oder ganzen Torten sind einheitlich farbenfroh, doch klassisch, umgesetzt.

Die Kaffeestadt setzt selbstbewusst eigene Akzente

Im Gegensatz zu vielen anderen vergleichbaren Städten geben selbst Ketten wie Konditorei Oberlaa der Stadt Wien eine authentische und selbstbewusste Kaffeeszene. Das Angebot an verschiedenen Cafés, die etwaige Nieschen besetzten, bis hin zu traditionellen Platzhirschen der Kaffeehäuser, schafft die Nachfrage nach Kaffee mit Erlebnis.

Für mich sind die Kaffeehäuser der Motor der Szene. Sie bieten den Menschen Raum zur Gestaltung ihrer Gesellschaft, in geselliger Runde, oder auch alleine reflektierend. Die Kaffeehäuser sind geräumig, mit hohen Decken und bieten viel Zeit zum Sitzen. Niemand wird gehetzt zu trinken, zu zahlen und zu gehen. Beim Besuch eines Kaffeehauses kriegt man also viel mehr als nur den bestellten Kaffee, welches die mal pompösen, mal schlichten Räume zu wichtigen Treffpunkten verwandelt. Genug also, um mit anderen, global bekannten, Café-Franchises mithalten zu können.

Mich würde interessieren, was zu eurer Cafékultur gehört. Habt ihr vielleicht Wien einmal besucht und euch selbst ein Bild von der Kaffeeszene machen können? Oder ist eure (Wahl-)Heimat einfach unschlagbar hinsichtlich Kaffee und co.?
Schreibt mir!


Öffnungszeiten auf der Mariahilferstraße:
Mo.-So.: 08:00 – 19:00 Uhr

Konditorei Oberlaa Webseite
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