Kaffeesaurus Eingang mit Logo

Das neue Café Kaffeesaurus am Friesenplatz bietet ungewöhnlich viel Platz für seine Kundschaft. Nahezu entschleunigend wirken die vielen Wohlfühldetails, die die Gäste subtil zum Sitzenbleiben und Gönnen einladen. Mit dem Artikel bekommt ihr einen kleinen Einblick ins Café.

Einer der pulsierendsten Teile Kölns ist der Friesenplatz. Hier treffen sich Bahn-, Bus- und U-Bahnlinien, hier verquickt sich der Verkehr und bietet Zweibeinern zu Tage und bei Nacht viele Orte des Zeitvertreibs. Dennoch hält sich so mancher Laden schwer über Wasser. Bedingt durch den Druck zum ständigen Wandel um Neuheit besteht ein hoher Konkurrenzkampf der verschiedenen gastronomischen Betriebe.

Sich in diesem Umfeld zu etablieren ist deshalb sehr schwer. Es ist also jedes Mal eine besondere Herausforderung für eine LokalbesitzerIn, ihr Projekt Realität werden zu lassen. Die Truppe um das Café Kaffeesaurus hat diese Challenge jedoch angenommen.

Optik ist die halbe Miete

In einem dogmatisch umgesetzten Minimalismus wurde – dem Anschein nach – genauestens das Geplante umgesetzt. Der minimalistische Look wird durch die einheitliche Einrichtung abgerundet. Einzelne Möbelstücke innerhalb des Cafés variieren nicht. Weder in Form, noch in Farbe, wodurch die Atmosphäre selbst im Andrang von vielen CafébesucherInnen nicht zu durchmischt und chaotisch wirkt. Im Außenbereich bietet der große Vorplatz genug Raum für Bänke, Stühle, Tische und Spaß direkt an der belebten Innenstraße. Hierbei dominiert Holz die Einrichtung und bietet den Gästen so eine angenehme Farb- und Formharmonie.

David gegen Goliath

Somit erinnert mich das Konzept des Cafés an die des Wiener Kaffeehauses. Denn neben dem Käffchen und diversen Mehlspeisen wird den Gästen vor allem Raum, Zeit und Muße geboten. Im Zusammenhang des Friesenplatz kann man fast nicht anders als einen direkten oder indirekten Vergleich mit der globalen Kaffeekette machen. Kaffeesaurus hat die Kapazität, die Anziehungskraft und die Qualität in Speis‘ und Trank, um dem Café mit der Meerjungfrau im Logo eine Straße weiter die Kundschaft zu entziehen.

Um dies auch wirklich zu schaffen, bietet das Café den ganzen Tag über Frühstück à la carte an. Wenn einem das nicht reichen sollte, kann man mit ein wenig Glück dem Röster Andrés Maraia beim Kaffeerösten in der hauseigenen Manufaktur – die nur eine Glaswand entfernt ist – oder dem Entstehen der Mehlspeisen zusehen.


Öffnungszeiten:
Mo.-Fr.: 08:00-19:00 Uhr
Sa.: 09:00-19:00 Uhr
So.: 09:00-18:00 Uhr

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