Die Liebe zum Kaffee klingt meist wie ein abgegriffener Slogan. Eine eigens hierfür konzipierte Espressobar zu eröffnen, wird dann jedoch eine Riesenaufgabe. Der Fokus liegt jedoch im Verkauf der Kaffeebohnen an Restaurants und Büros, nicht im Laden selbst. Somit schaffte sich Akrap Coffee eine Plattform für seine Bohne – und die entsprechende Nachfrage.

Die Königsklostergasse liegt nahe einer der wohl bekanntesten und meistbesuchten Einkaufsstraßen Wiens, der Mariahilfer Straße. Dennoch darf man über die hohe Anzahl an Laufkundschaft und regelmäßigen Kaffeegänger überrascht sein. Mit einer next-level Camouflage als Außenfassade getarnt, lädt das viereckige Schild über der Eingangstür in die Espressobar.

Klar und markant ist das Design des Logos, das Branding der Marke somit einfach auf Broschüren, dem Menü, den Kaffee-Tassen, gemahlenen und ganzen Bohnenkaffeeverpackungen und kleinen Flyern zu replizieren. Gleichermaßen ist die Inneneinrichtung gehalten. Kaffeesäcke zieren die kurze Theke, die große Tafel an der Wand dahinter hilft beim regelmäßigen Löschen und Aufschreiben des erneuerten Angebots. Das alles soll anscheinend nicht vom Hauptzweck des Cafés ablenken, nämlich dem Kaffeegenuss selbst. Alles andere ist sekundär.

Die Idee hinter dem Café

Knapp ein Dutzend Sitzplätze verteilen die Gäste im Laden und bieten trotz kleiner Fläche verschiedenen Gruppen oder Einzel-Connaisseuren Platz zum Schmausen. Akrap-Baristas kennen sich gut aus und geben gerne Input zu Kaffeesorten, Kaffee-Abos für Büros, Restaurants und Cafés oder Zubereitungsmethoden. Das Kerngeschäft von Akrap liegt nämlich im Vertrieb der Bohnen und des Barista-Equipments, nicht im Betreiben der Espressobar selbst.

Das spiegelt sich somit auch im Angebot des Cafés wieder. „Coole, einfache Getränke“ sollen im Mittelpunkt stehen und Raum zum selber Entdecken geben. Der Besitzer, Herr Akrap, verwirklichte sich selbst mit der Rösterei. Aus eigenem Antrieb zur Selbstständigkeit erschloss er sich ein ihm selbst neues Feld mitsamt Kaffee-Kooperative in Uganda und röstet nun seine eigenen, dunkel und kräftigen Sorten.

Wir selbst haben den Cappuccino, der auf der milderen Mt. Elgon-Sorte basiert, und den frecheren Bio-Kurkuma Latte probiert. Mit der wechselnden, doch bodenständigen Auswahl an Getränken kann man sich in regelmäßigen Abständen auf kleine Neuheiten freuen. Die Cappuccinos bleiben aber gleich-gut.

Macht euch bei eurem Besuch der Gegend rund um das Museums-Quartier definitiv auch ein Bild des kleinen Cafés abseits des Trubels und erzählt uns, was ihr von ihm haltet.


Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 9:00 – 17:30
​​Samstag: 11:00 – 18:00
​Sonn.- & Feiertage: Geschlossen


Akrap Espressobar Webseite
Akrap Espressobar Facebook

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.